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7. November 2011 / emjaufachse

For my American friends

For my master’s thesis I chose a topic that I am severely interested in and that will probably always seem interesting to me. I also managed to connect the two subjects that I am studying: German and American studies. Since it would be way too easy to write about Americanisms/Anglicisms in Germany, I decided to write about Germanisms and the German language in America. The USA to be exact.
The survey takes about 15-20 min, you DO NOT need to have any knowledge of German whatsoever and at the end you can leave your e-mail address and participate in a drawing I will have once the survey is finished. The winner will get a special German price! ;)

So thank you in advance, if you decided to help me out, and feel free to share this with your friends and family!

Click here –> SURVEY

7. Mai 2011 / emjaufachse

Enjoying that last rays of sun…

… nach einem letzten Besuch in der Mall heute Mittag darf ich jetzt noch schnell die letzten Floridianischen-Sonnenstrahlen genießen. :)
Hab die Arbeit gestern zu einem guten Schluss gebracht. War ein wenig seltsam, nachdem ich nicht am Ende des Tages aus dem Büro marschiert bin… Hab per E-Mail nochmal allen Tschüß gesagt und dann einfach gesagt, dass ich jetzt dann wohl fertig bin mit arbeiten… Allerdings hab ich dann immernoch ein paar Mails von der Couch aus verschickt, aber nichts allzu wichtiges. ;) Wir sind dann zur Feier des Tages noch in ein recht bekanntes Fisch-Restaurant zum Essen gegangen.
Meine Koffer sind gepackt, alles liegt Abreise bereit herum, jetzt warte ich nur noch, dass die Zeit vergeht, dass wir uns auf den Weg machen können… Ich muss mir unbedingt hinter die Ohren tätowieren lassen, keine Flüge mehr so spät abends zu buchen. Man wartet den ganzen Tag nur auf den Flug und ist ganz angespannt. Das gefällt mir gar nicht.

Es war schön zu sehen, dass die Wettervorhersage mir grünes Licht gegeben hat, die Sonne einzupacken und sie mitzubringen. :) Da freu ich mich doch umso mehr morgen wieder unter euch zu weilen!

Drückt mir die Daumen, dass ich meinen Anschlussflug in Washington krieg, hab nämlich nur 40 Minuten Zeit um umzusteigen! Ich bin aber zuversichtlich!

Also wer morgen Abend lust auf ein Bierchen hat, der soll sich bei mir melden! :)

Bis dann! ;)

5. Mai 2011 / emjaufachse

World of Nations

So, hier ein kleines Update zu letztem Wochenende.
Von Freitag bis Sonntag war ich auf einem “Festival” dem “World of Nations” – Event. Es war super anstrengend drei Tage lang in der Hitze zu stehen und über super laute Musik mit interessierten Leuten zu reden. Aber es war auch echt lustig, interessant und unterhaltsam. Zur gleichen Zeit mit dem Festival war nämlich eine YFU-Konferenz für alle relativ neuen Field Directors ganz in der Nähe. Da war auch Erin dabei, die ich am Wochenende zuvor in Washington kennengelernt hatte. Dazu hab ich mir auch noch ein Zimmer im Hotel, in dem die Konferenz stattfand sichern können, also stand dem Weggehen am Freitag nichts mehr im Wege. Man konnte vom Hotel aus mit einem Water-Taxi über den Fluss fahren, um zum Festival und zum “Jacksonville Landing” zu kommen. Das Jacksonville Landing ist eine belebte Gegend Downtown, in der verschiedene Bars, Restaurants, Shops etc zusammenkommen. Zuerst sind wir in einer Country Bar gelandet, in der ich, als “German Intern” dazu genötigt wurde auf die Tanzfläche zu stürmen und mit den vielen Amis im Karo-Hemd, mit Cowboy Stiefeln und Hut einen Line Dance zu tanzen. Ja, ein Tanz, bei dem alle in Reihen stehen und die gleichen Tanzschritte machen. Wow. Das ist alles was ich dazu sagen möchte.
Danach sind wir nach außen gewandert und haben dort einer Live-Band gelauscht bis diese aufhören musste zu spielen. War echt ein super cooler Abend.
Am nächsten Tag lief es dann allerdings nicht so bombig mit dem Aufstehen. Aber was soll’s. Hab dann schön den ganzen Samstag und den ganzen Sonntag durchgearbeitet und mir aber auch zwischendurch die bunten Stände angeschaut und ein bisschen was vom leckeren, internationalen Essen gekostet.

Am Sonntag hab ich dann kurzfristig meine Robo-Calls abgesagt, nachdem ich SUPER fertig war und bin auch tatsächlich schon um 9 Uhr ins Bett gefallen. Aber das Wochenende hat sich gelohnt, am Mittwoch haben wir schon einen Schüler fest mit einer Familie platziert, die am Festival auf uns zugekommen ist!
Gestern haben wir dann auch noch eine Bewerbung von einer Familie bekommen, die auf eine Annonce geantwortet hat, die ich in die Zeitung gesetzt habe! Woohoo! Wenigstens ein paar Erfolge noch zum Schluss, da freu ich mich doch!

Ich freu mich allerdings auch schon seeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhr auf zu Hause… Würzburg, der Main, meine eigene Wohnung, öffentliche Verkehrsmittel, euch!

So, zum Schluss zeig ich euch noch ein paar schöne Fotos von letztem Wochenende!
Viel Spaß beim Anschaun und falls ich mich nicht mehr melde bis dahin: bis Sonntag! :D

Die Field Directors, die uns auf dem Festival besucht haben
Unser Stand am Freitag Abend mit Myke (meiner Field Directorin und Ko aus Japan)
Cuban Dancers
Jacksonville Landing Freitag Nacht
Vietnamesischer Stand

27. April 2011 / emjaufachse

Ein langes Wochenende in DC

Sehr schön war’s in DC!
Brauch ich noch mehr zu sagen?
Ja ok. Nachdem ich im Flieger einen Nachwuchs Rapper (Jay Digg… hab ihn selber noch nicht gegooglet ;) aber angeblich ist er kurz vor seinem großen Durchbruch) kennenlernen durfte, und DIE BESTE AUSSICHT auf Washington beim Einflug hatte:

View on Washington DC while flying in


…ging es am Abend gleich mit “3$ Beer Night” weiter. Jenna, Erin (ein Field Director, die auch in Washington wohnt) und ich waren in einer Sports-Bar, die ein Eishockey Spiel live übertragen hat. Washington Capitals gegen New York Rangers. Als wir ankamen stand es 0:3 für New York. Wie sich herausstellte ließ die Bar für jedes Tor, das die Washington Caps schießen, einen Springen. Wir hatten also nichts dagegen, dass die Caps schließlich mit einer 4:3 Führung gewonnen haben. ;)
Am Donnerstag fiel das Aufstehen umso schwerer, aber ich hab es mit Jenna ins YFU-Büro geschafft und hab dort endlich den Namen ein paar Gesichter zuordnen können. Erin (die mit uns am Abend zuvor weg war) kam auch ins Büro und hat uns am Abend mit ihr nach Hause genommen. Von dort aus haben wir dann alle drei Robo-Calls gemacht (wär hätte es geglaubt, es macht wirklich mehr Spaß, wenn man nicht alleine vor dem Telefon wartet!) und Pizza gegessen.
Mit ein bisschen mehr Schlaf ging es am Freitag dann nochmal ins Büro. Hier könnt ihr mal ein Projekt ansehen, dass ich in den zwei Tagen auf die Beine gestellt hab:
Craigslist Posting
Hab das Plakat entworfen, sogar das Bild ist von mir, und hab herausgefunden wie man das Bild in dieser Größe auf diese Allerlei-Angebotsseite stellen kann, so dass es sogar einen Link zu unserer Webseite beinhaltet. Da war ich doch so ein klein bisschen stolz ;)
Freitag Abend war schon fest zum Weggehen eingeplant. Wir sind zuerst in eine stereotypische Country Bar gegangen, wo eine stereotypische Country Band gesungen hat. Schon wieder erwartete uns eine Überraschung: der alte Mann, der die meiste Zeit im Spotlight der Band stand war Bob Schieffer. Wen’s interessiert kann auf Wikipedia nachlesen, was er mit dem Mord an JFK zu tun hatte. Ich hatte ehrlich gesagt bis zu dem Abend auch noch nicht von ihm gehört. So richtig Amerikanisch haben wir den Abend in einem irischen Pub/Club zu Ende gebracht.
Endlich Ausschlafen! … war das Motto des Samstag Morgen/Mittag, bevor das gute Wetter uns zum Brunch in ein super gemütliches Bistro geleitet hat. Mhhh.. ich muss unbedingt in Deutschland ein Restaurant ausfindig machen, das solch gute Pide hat ;)
Am Nachmittag wollten wir das wöchentliche Workout endlich hinter uns bringen… diese Woche waren die Beine dran:

Paddleboating at the Jefferson Memorial


Laura, me and Jenna


Gleich um die Ecke vom Tretbootfahren war eine Tulpen-Bücherei aufgebaut… Ja, ok, wahrscheinlich lässt sich “Tulip-Library” nicht wörtlich übersetzen, aber ich mag den Begriff. Es waren nämlich super viele verschiedene Tulpen in einem Feld aufgebaut und mit Nummer versehen, so dass man nachschauen konnte, was es für Tulpen sind. Und das ganze direkt neben dem Washington Memorial. Hier ein paar Eindrücke:


Jenna, Laura and Rachel



Abends haben wir Mädels uns dann alle bei Jenna zusammengefunden. Eine von Jenna’s Freundinnen is Jüdin und durfte deshalb bis – ich glaube – gestern nur Koscher essen. Deshalb hat sie Matzen-Kekse, koschere Schokolade und koschere Marshmallows mitgebracht. Damit haben wir dann koschere Smores in der Mikrowelle gemacht und nebenbei Sex and the City geschaut.. typisch amerikanische Slumberparty also ;)

Glaubt es oder nicht, aber am Ostersonntag sind wir dann schön brav frühs in die Kirche gegangen. Und danach zum Brunch:

Vollgefressen haben wir uns dann zum Eastern Market aufgemacht. Man kann das ganze schon als einen Flohmarkt bezeichnen, aber es ist schon ein bisschen anders, da die meisten Sachen, die dort verkauft werden selbstgemacht und damit meist neu sind; Super interessant auf jeden Fall! Nur mit Erin und Jenna sind wir dann zurück zu dem französichschen Restaurant wo wir Brunch hatten gegangen und haben uns im benachbarten deutschen Restaurant das ein oder andere Bier gegönnt.

mmmhhh.. ;)


Zum Abendessen ging es dann zum wiederum benachbarten Mexikaner ;) Ihr seht, Multi-Kulti pur!

Leider kommt nach Sonntag ja bekanntlich Montag. Das bedeutete, Jenna musste zur Arbeit und ich musste mich Mittags auf zu meinem Flieger machen. Ich hab Jenna zum Abschied einen Kuchen gebacken und da er noch warm war, als ich gegangen bin, hab ich keinen Deckel drauf getan. Leider wurde ich später dran erinnert, dass das Jenna’s Katze sehr entgegenkommen könnte.. Hatte ich total vergessen.. aber was ein Glück.. Jasper hat den Kuchen in Ruhe gelassen ;)

Nach einem Flieger-Wechsel Debakel hab ich es dann doch Abends noch zurück nach Jacksonville geschafft und bin seit gestern wieder voll in der Arbeit. Seit heute sind einige YFUler in Jacksonville, da hier eine Konferenz stattfindet. Deshalb hab ich dann heute unter anderem meine eigentliche Chefin (der Field Director der Region hier, mit der ich seit Anfang zusammengearbeitet habe) kennengelernt und konnte Erin wieder treffen. Am Wochenende ist hier in Jacksonville auch ein Internationales Event: The World of Nations Dort haben wir einen Stand, den ich helfen werde zu organisieren. Ab Freitag kann ich für den Zweck sogar im Hotel unterkommen, wo der Rest der YFUler untergebracht ist. Von dort aus muss man nur mit einem Wassertaxi über den Fluss fahren und man ist schon beim World of Nations Event.

Wenn ich eins über mich dieses Wochenende gelernt habe, dann ist es, dass ich definitiv Städte mit einem funktionierenden, öffentlichen Verkehrnetz mag. Jenna hat nämlich auch kein Auto, aber das hat uns in keinerlei Hinsicht beeinträchtigt. Man ist einfach so viel unabhängiger!
So. Das war mein Wort zum Sonntag. Oder auch Mittwoch.

20. April 2011 / emjaufachse

DC – here I come

In gut einer Stunde mache ich mich auf den Weg zum Flughafen um nach Washington DC zu fliegen. Ich freu mich schon riesig auf den kurzzeitigen Tapetenwechsel und Jenna (meine Kollegin da oben, die ich besuche) hat wohl auch schon super viel für’s Wochenende geplant!
Ich kann es allerdings immernoch nicht glauben, dass ich tatsächlich in die Kälte fliehe… Am Freitag ist die Höchst- und seltsamerweise auch die niegrigste Temperatur 10 Grad Celsius… brrrrrr! Ja, da lacht sogar ihr, ich weiß… Aber was soll’s, die 20 Grad Temperaturunterschied werd ich schon überleben ;) Freundlicherweise wird es am Wochenende dann wieder wärmer, so dass mich der Temperatur Schock am Montag, wenn ich zurück fliege, nicht allzusehr treffen sollte.
Ich hoffe auf jeden Fall ein paar Eier zu finden am Sonntag, denn die sucht man hier nämlich und nicht Nester wie bei uns. Wünsche euch schonmal ein schönes Osterfest, ich melde mich dann nächste Woche mit News und Fotos aus Washington wieder!

Ganz liebe Grüße!

13. April 2011 / emjaufachse

arbeit, arbeit, arbeit…

Nachdem ich heute einen Anschiss bekommen hab, dass ich so lange nicht mehr geschrieben hab, dachte ich ich update euch mal wieder.. und nachdem ich ein bisschen überlegt hab, ist mir auch aufgefallen, dass ich doch hier und da was erlebt hab… :)
Aber ja.. zurück zu arbeit, arbeit, arbeit… das war mein Motto die letzten paar Tage.. sogar am Samstag hab ich mich im Namen YFUs den Nachmittag in die brennende Sonne gestellt. Ich habe zusammen mit Renee (die Ehrenamtliche die hier für die Gegend verantwortlich ist) und ihrem derzeitigen Austauschschüler Ko aus Japan bei einem High School Event Broschüren verteilt.

Ko & Renee

Am Tag davor war ich zuerst Broschüren und Flyer verteilen und war schockiert, dass ich bei Starbucks mehr Erfolg hatte als in einem 0815 Supermarkt… und danach sind wir direkt auf die Clay County Farm gefahren, wo Gabby und ich ein unvergessliches Foto machen lassen haben. War sehr lustig! :D

Saloongirls ;)

Am Sonntag (der einzige Tag diese Woche an dem ich fast nichts für die Arbeit gemacht hab) sind wir dann zur Entspannung zum Strand gefahren. :) Waren ja auch 35 Grad, da muss man sich eine Abkühlung gönnen!

Ponte Vedra Beach

Ja aber seit Montag bin ich ziemlich an den Bürostuhl gefesselt… bin momentan mit meinen bisherigen Erfolgen noch nicht so zufrieden und will auf jeden Fall noch mehr erreichen bis ich wieder zurück fliege! Das heißt viiiiiel am Telefon sein, viel E-Mails schreiben und alles dokumentieren.. Momentan schreibe ich an zwei Artikeln über zwei Austausschüler in der Gegend, die wir dann versuchen wollen an Zeitungen in der Gegend zu vermitteln…

Achja und in dem ganzen Troubel hab ich auch noch einen Flug nach Washington DC gebucht :D Eigentlich wollte ich unsere alten Bekannten in Atlanta besuchen, aber da ich die partout nicht erreicht habe und Jenna (meine Kollegin aus Washington) mich gefragt hat, ob ich sie besuchen will, hab ich nicht lang gezögert. Die Flüge haben genau das gleiche gekostet und ich musste hier unbedingt nochmal rauskommen! In letzter Zeit fällt mir hier echt die Decke auf den Kopf und der Gedanke doch mal wieder unter Gleichaltrige zu kommen hat mir SEHR zugesagt ;)

Also dann wünscht mir mal noch viel Erfolg bei der Gastfamiliensuche, dass ich hier mit einem Erfolgserlebnis abreisen kann!

Ganz liebe Grüße nach good old Germany ;)

5. April 2011 / emjaufachse

OMG! Mir wurde gerade ein riiiiiiiiiiiiiiieeeesen Schocker verpasst… Ich hab gerade mal wieder Robo-Calls gemacht. Zur Erinnerung: Für eine gewisse Zeit (meist 1 1/2 Stunden von 19Uhr bis 20:30) werden nacheinander immer 55 Telefonnummern gleichzeitig angewählt und eine Nachricht über YFU abgespielt, wenn jemand interessiert ist wählt er die “1″ und dann klingelt mein Telefon. Sobald ich einen Anruf annehme sind die Leitungen gestoppt und wählen erst dann weiter, wenn ich wieder aufgelegt habe. Soviel zum generellen Konzept.
Nun gibt es hier wohl so etwas wie eine “Do-Not-Call-List” auf der man seine Telefonnummer setzen kann, damit man nicht von nervigen Werbeanrufen belästigt wird. Von dieser sind wir allerdings ausgenommen, weil wir eine ehrenamtliche Organisation sind. Nun kann man sich ja vorstellen wie die Leute reagieren, die man erreicht, obwohl sie auf der “Do-Not-Call-List” stehen… Vor heute Abend ist mir das erst einmal passiert und war keine große Sache. Heute Abend allerdings lief das anders…
Irgendwann zwischendurch hatte ich einen Anruf bekommen, ich hab gefragt, ob die Person mehr Information zum Aufnehmen eines Austauschschülers haben möchte und der Mann am anderen Ende der Leitung hat super freundlich gemeint, dass er sehr interessiert, aber gerade beschäftigt sei, ob ich eine Nummer für ihn hätte, wo er später zurück rufen kann. Nachdem er noch heute Abend zurückrufen wollte hab ich ihm schnell meine eigene Nummer gegeben, gesagt ich würde mich freuen später von ihm zu hören und aufgelegt um weiter zu-Robo-Call-en. Kurz vor dem Ende (um 20:24 um genau zu sein) hat mein Telefon wieder einmal geklingelt, wieder eine neue Nummer und nachdem ich meinen Spruch gesagt hab, erzählt mir ein Mann, dass ich mir meinen Spruch sparen kann und dass er meinen Anruf schon der “Federal Agency” mitgeteilt hat und dass er die Anklage gegen mich schon auf dem Weg ist, denn er steht auf der “Do-Not-Call-List” und ich dürfte ihn nicht anrufen. Als ich ihm erklären wollte, dass wir davon ausgenommen sind, hat er nur gemeint “Oh no honey, i don’t think you are and you are going to be sued (verklagt)!” zu Ende durchaus schreiend und hat aufgelegt. Naja, soll er halt, dacht ich mir, er hat ja meine Nummer nicht und wir sind sowieso auf der sicheren Seite. Dann hab ich eine sehr seltsame SMS von der Nummer 8 mit der Nachricht 8 bekommen. Danach kamen immernoch zwei weitere Anrufe rein, aber irgendwie konnte ich die nicht beantworten, also ich konnte schon abnehmen, aber dann war nichts auf der anderen Seite. Da ich in der gleichen Zeit auch eine Nachricht auf meine Mailbox bekam hab ich nach 20:30 dann gleich versucht meine Nachrichten abzuhören. Ohne Erfolg. “Your Balance has 0 Minutes” Auf gut Deutsch: Konto leer = Telefon nix funktionieren ob anrufen oder angerufen werden (Obwohl ich davor noch über 700 Minuten hatte…). Ja, in dem Moment hab ich dann auch begriffen, was ihr wahrscheinlich schon längst erkannt habt. Der “gemeine Mann” muss wohl der “nette Mann” von vorhin gewesen sein, der mich zurückrufen wollte… Bin natürlich erstmal komplett ausgefreakt und dachte ich werd jetzt rechtlich verfolgt und so. Aber alle haben mir versichert, dass er das nicht so schnell hätte machen können, dass er wohl einfach ein Hacker ist und mir irgendwie meine Minuten abkömmig gemacht habe muss. Und jetzt könnten wir eigentlich IHN dafür anklagen.. aber mal sehen was da noch passiert. Vor einer halben Stunde hab ich dann mal auf die Webseite meines Handyanbieters gekuckt um mich einzuloggen und siehe da… aufeinmal sind wieder alle Minuten da… Fragt mich nicht was das war, aber ich hatte echt richtig Schiss da für ne ganze Weile.. Puh…

So. Ich dachte ich lass euch an dieser besonderen Erfahung teilhaben ;)

Ganz liebe Grüße und gute Nacht ;)

31. März 2011 / emjaufachse

Welcome to Miami, Bienvenido a Miami!

Hach ja… Miami war soooooooo toll!
Hab mir letzten Samstag ein Auto geliehen und bin 5 Stunden gen Süden gefahren, wo ich dann Madeline und Kim vom Flughafen abgeholt hab und von da sind wir dann zu Kousha, einem ehemaligen High-School Mitschüler der beiden, der mittlerweile in Miami wohnt. Das Highlight ganz am Anfang war sein Apartment. Wenn man reinkommt sieht man gleich die riesen Fensterfront mit Palmen und Ozean Blick… unbelievable…

haaaaach... (sorry für die schlechte Qualität, aber meine Kamera war auch einfach hin und weg)


Nacht-Blick vom Balkon :)

Am ersten Abend sind wir dann gleich in Downtown Miami ausgegangen und danach noch an den Strand. Haben also alles schonmal gleich in den ersten paar Stunden abgedeckt. ;) Nachdem wir aber auch ein bisschen Sonne abbgekommen wollten sind wir am Sonntag nochmal während dem Tag nach South Beach an den Strand um im türkis-blauen Meer zu baden :)

South Beach


hach...

Die Sonne da unten im Süden scheint wohl ein bisschen aggressiver zu sein, denn trotz dreimaligem Auftragen von Sonnencreme, hatte ich einen mega Sonnenbrand auf den Schultern, der seit gestern endlich ziemlich weg ist. Dafür bin ich jetzt braun :D
Haben dann am Abend noch ein bisschen Miami erkundigt, z.B. “Little Havana”, wo allerdings leider nicht so viel sehenswertes zu finden war.
Am Montag haben wir uns noch zu den Everglades aufgemacht. Das war super schön und interessant. Wir haben gaaaaanz viele Vögel und Aligatoren gesehen, aber hier könnt ihr euch selbst einen Eindruck verschaffen:







Kim and Madeline :)


Dann sind wir auf dem Weg zurück noch in Biscayne Park vorbegefahren, haben aber leider keine Delphine oder Seekühe gesehen. :(

Biscayne Park


Montag Abend bin ich dann 6 Stunden nach Hause gefahren, dank eines riesen Sturms der aufgekommen bin.. achja und ca 2 Meilen vom Haus entfernt ist mir das Benzin ausgegangen… eyeyey… Aber ich hab nur eine Warnung bekommen und da waren es noch 25 Meilen bis nach Hause, ich dachte das schaff ich auf jeden Fall! Naja.. hab es gottseidank kriechend noch zur nächsten Tankstelle geschafft…

Ja und seit Dienstag bin ich wiede hier und arbeite… Jenna war auch noch bis Mittwoch da, war echt lustig mit ihr und schön jemanden in meinem Alter hier zu haben. Morgen wollten wir eigentlich wieder nach Tampa fahren, aber das hat sich jetzt wieder geändert, also mal sehen was das Wochenende noch so bringt.

Ganz liebe Grüße!

26. März 2011 / emjaufachse

Arbeit

Ja, man hört das in meinen Artikeln vielleicht nicht so raus, aber doch, ich arbeite auch wirklich was. Montag bis Freitag bin ich ständig an meinem Computer und suche nach Organisationen, hier in der Gegend die daran interessiert sind uns zu helfen oder uns vielleicht sogar eine Presentation halten lassen würden oder Material auslegen wollen. Mein erster Versuch eine Verbindung herzustellen war mit dem German-American Club Jacksonville, wo ich mir sich war, dass ich als Deutsche da schon was reißen kann. Ich habe auch recht schnell von ihnen zurück gehört, aber leider mit nicht so guten Nachrichten. Sie seien wohl nicht an Deutscher Kultur interessiert, das stände nur noch im Namen… Kein weiterer Kommentar.
Ansonsten telefoniere ich auch viel. Ich rufe Familien an, die schonmal irgendwo (meist im Internet) angedeutet haben, dass sie Interesse haben. Und ich mache Robo-Calling mit. :) Robo-Calling heißt, dass eine Maschine 55 Telefonnummern einer bestimmten Gegend gleichzeitig anwählt und denen eine aufgenommene Nachricht vorspielt, die irgendwas von Austauschschülern erzählt und sagt, wenn sie mehr Infos dazu haben wollen, dann sollen sie die 1 drücken. In diesem Fall werden sie mit mir Verbunden. Kann ganz schön lustig sein wen man da so an seine Leitung kriegt…
Und diese Woche war eine Kollegin aus unserer Hauptstelle in der Nähe von Washington D.C. hier bei uns, Jenna. Jenna ist ungefähr so alt wie ich und hat auch hier bei meiner Gastfamilie gewohnt. Mit ihr bin ich dann auf meetings gegangen, die ich auch selbst organisiert hab. Wir haben Gruppen getroffen, die evtl daran interessiert sind uns weiter zu helfen oder unser Partner zu werden, wo wir uns dann gegenseitig aushelfen. War echt super lustig mit ihr und hab viel gelernt! Wenn ich Montag Abend wieder komme ist sie auch nochmal da bis Mittwoch.

Aber jetzt… geht’s erstmal ab nach MIAMI!!! :D Hole gleich meinen Mietwagen ab und dann fahr ich runter in den Süden um mich dort mit Madeline (meinem ehemaligen “Buddy” aus Albany, mit der ich auch am Ende auf dem Roadtrip war) und ihrer ehemaligen Mitbewohnerin Kim (auch aus Albany) zu treffen. Freu mich schon riesig!!! Und ich versprech euch auch mit Sicherheit nächste Woche einen Bericht und viele Fotos :)

Zum Abschluss noch ein Bild, dass ihr seht was so aus dem Fisch, den wir letztes Wochenende gefangen haben geworden ist ;)

Ganz liebe Grüße!

Die "Whitings", die wir gefangen hatten.. (siehe letzter Eintrag)

22. März 2011 / emjaufachse

Tampa und Fishin’ die Dritte!

So. Nachdem ihr jetzt schon etwas länger kein Update von mir bekommen habt wird’s diesmal etwas länger. ;) Leider hat die Arbeit aber doch angefangen meine Zeit in Anspruch zu nehmen und nebenbei hab ich bis gestern auch noch eine Hausarbeit geschrieben… Aber jetzt hier erstmal zu den heißersehnten News ;)

Vorletztes Wochenende sind Bob, Patti und ich, wie angekündigt, nach Tampa gefahren um dort deren ehemalige Austauschschülerin aus Bulgarien zu Besuchen, die mittlerweile mit ihrem Mann eben dort, in Tampa, wohnt. Donnerstag Abends (10.März) ging es dann los und auf dem Weg hab ich im Auto sogar noch für die Arbeit Robo-Calls gemacht (näheres dazu später). Freitags haben wir uns einen Vineyard mit angeschlossener Winery in der Nähe angekuckt. Auf dem Weg dorthin, haben wir kurz an einem Kernkraftwerk gehalten, da sich dort im nebenanliegenden Fluss gerne die Seekühe tummeln. Seht selbst:

Manatee = Seekuh

Das Weingut ist wohl eines der wenigen in Florida, da es doch sehr trocken ist für Weinanbau. Wine-Tasting, ebenso wie Mittagessen (Italian Sub-Sandwiches und Wein) war in der Führung des kleinen Wein-Anwesens inbegriffen. ;)

Wine Tasting :)


Man kann schon die kleinen Trauben sehen


Der blaue Stoff der über den Reben gespannt ist soll angeblich die Trauben verbessern...

Auf dem Weg zurück haben wir noch einen kurzen Stop in einer Outlet-Mall eingelegt, davon hab ich aber leider keine Bilder ;)

Am Samstag sind wir nach St.Petersburg gefahren, haben dort eine schönes Küstenstück besichtigt

Schöner Strand in St.Petersburg


Danach waren wir noch zum Mittagessen in einem süßen kleinen Seafood-Restaurant

"The Seahorse"


Key Lime Pie ;)
und haben uns ein paar hübsche Häuser auf einer Wohn-Insel angeschaut

Mein neues Ferienhaus in St.Petersburg ;)

Ein bisschen Trivia: In St.Petersburg gibt es wahnsinnig viele Golfplätze, die zum Wohnkomplex gehören und nicht selten direkt an der Straße liegen. Die Stadt wird von den Floridianern liebevoll “Wrinkle-City” (Falten-Stadt) genannt ;)

Am Sonntag ging es dann auch schon wieder auf den Heimweg, wir haben nur noch in Daytona Beach einen kurzen Stop eingelegt, wo gerade die Bike-Week zu Ende ging.

Auf einem "Flea-Market" in Daytona


Daytona Beach


Achja und mehr Bilder des ganzen Florida Spektakels gibt es übrigens hier und hier.

Dieses Wochenende habe ich neben einem riesen Shoppingtrip am Samstag auch noch meinen ersten Boots-Angel-Ausflug hinter mich gebracht. Mit Bob und Gaby (eine 16-jährige Bekannte) durfte ich mich in Bob’s Boot raus an den Anfang des Ozeans wagen. Und wir wurden fündig! Und wie! Am Anfang haben wir uns noch gefreut, wenn wir überhaupt was gefangen haben, am Ende ging es eher darum ob er groß genug zum Behalten ist oder nicht :) Das Highlight war wohl der Stechrochen, den Bob mich ans Boot ZERREN ließ… Was für ein Ding! Aber der kam natürlich auch wieder zurück ins Wasser…
Hier ein paar Bilder, und wer davon noch nicht genug hat, der findet hier den Rest.

Gone Fishin'


Stechrochen = Stingray


Gleichzeitiger Fang

P.S. Auf dem Angel-Trip hab ich mir leider auch meinen ersten Sonnenbrand geholt.. aber nur links hinten am Nacken, also nicht so schlimm und ist auch schon fast wieder weg ;)

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